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SOLANGE-Kunstwerk in neuem Glanz

Das handbestickte Baustellennetz der Künstlerin Katharina Cibulka. Nach einer mutwilliger Beschädigung des Wortes „Feminist:in“ wurden die zerstörten pinken Buchstaben als Antwort jetzt durch leuchtende neue Buchstaben in Regenbogenfarben, dem Zeichen der LGBTIQ*-Community, ersetzt.

Bild: Dominique Gehrke

„Wir flicken nicht, wir legen eine neue Schicht frei!", so Katharina Cibulka und die Gleichstellungsbeauftragte Annelene Gäckle. Ein SOLANGE-Netz ist Träger einer wichtigen Botschaft. Das Netz kann zerstört werden, nicht aber die Message. Selbst wenn jemand ein Loch ins Netz schneidet, so verbirgt sich darunter keine Leerstelle, sondern nur eine weitere Schicht von Bedeutung, die bunt und weithin sichtbar signalisiert: Wir lassen uns nicht auseinanderdividieren!

Das handbestickte Baustellennetz der Künstlerin Katharina Cibulka mit der Botschaft „SOLANGE wir uns Beulen an gläsernen Decken holen, bin ich Feminist:in” an der Rückseite des Hauptgebäudes erstrahlt in neuem Glanz. Nach einer mutwilliger Beschädigung des Wortes „Feminist:in“ wurden die zerstörten pinken Buchstaben als Antwort jetzt durch leuchtende neue Buchstaben in Regenbogenfarben, dem Zeichen der LGBTIQ*-Community ersetzt. Auch LGBTIQ*-Anliegen werden sichtbar von der Univierstät zu Köln vertreten und sie wurde 2021 dafür als „LGBTIQ+ Diversity Champion“ ausgezeichnet. 

„Es ist unser wichtigstes Anliegen, das Einende vor das Trennende zu stellen und möglichst viele in einen Dialog zu holen. Wir laden alle ein sich an dem Diskurs zu Chancengerechtigkeit innerhalb und außerhalb der Universität zu Köln zu beteiligen. Die zentrale Botschaft „Come join us in spreading equality!“ des SOLANGE-Projekts gewinnt damit nur noch stärkere und verbindendere Bedeutung.

Weitere Informationen erhalten Sie über:

https://gb.uni-koeln.de/projekte__foerderungen/solange/index_ger.html
https://www.solange-theproject.com/netze/n24-universitaet-koeln-deutschland/